Die Zahlungsmoral von Kunden verschlechtert sich. Aus Furcht, die neugewonnenen Kunden zu verlieren, bleiben viele Existenzgründer gerade in der Anfangszeit zu lange untätig.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der jungen Existenzgründung ist der Aufbau eines effektiven Mahnwesens.

Dabei ist es wichtig, sowohl die rechtlichen wie auch die psychologischen Aspekte zu berücksichtigen. Alt- und Neukunden sind hierbei unterschiedlich zu behandeln.

Für den Erfolgsfaktor richtiges Forderungsmanagement sind folgende Kriterien von Bedeutung:

  • Rechtssicherheit von Verträge und Zahlungsvereinbarungen
  • Wirksame Einbeziehung der (eigenen) AGB’s in die Verträge
  • Gefahren bei “Altkunden” erkennen
  • Überprüfung von Neukunden vor der Lieferung
  • Bedeutung der Außenstände in eigenem Unternehmen
  • Analyse der unternehmensinternen Mängel, wenn Außenstände zu hoch sind Maßnahmen zur Reduzierung der Außenstände
  • Maßnahmen nach Abschluß des kaufmännischen Mahnverfahrens
  • Sicherstellung der Zahlung trotz Zahlungsschwierigkeiten des Kunden Besicherung der Außenstände
  • Maßnahmen bei drohender Insolvenz eines Kunden

Grundvoraussetzung: eine erfolgversprechende Geschäftsidee

Doch die Idee allein reicht nicht aus: Jeder Gründer benötigt ein detailliertes Konzept, seine Idee in die Tat umzusetzen.

Möglichst alle Faktoren, die für Erfolg oder Misserfolg entscheiden sein können, sind zu berücksichtigen!

Gründungen, die nicht über ein detailliertes Konzept verfügen, können den Markterfordernissen erfahrungsgemäß weniger standhalten als solche, die gut vorbereitet sind.

Es gibt zwar keine Patentrezepte für den gewünschten Unternehmensverlauf. Jedoch können bereits im Vorfeld Anzeichen, die möglicherweise zu negative Entwicklungen führen können, erkannt und vermieden werden.

Mögliche Inhalte des Gründungskonzepts können sein:

  • Beschreibung des Gründungsvorhabens!
  • Ermittlung der Marktchancen und der Konkurrenzsituation!
  • Anfertigung einer Standortanalyse!
  • Anfertigung einer Rentabilitätsvorschau / Planungsrechnung!
  • Planung der Finanzierung und Investitionen!
  • Rechtsform auswählen!
  • Einstellung von Personal überdenken!
  • Marketing- und Werbungskonzepte erstellen!
  • Versicherungsbedarf ermitteln!
  • Buchführung / Rechnungswesen organisieren!
  • Laufende Steuerzahlungen (insb. Lohn- und Umsatzsteuer) berücksichtigen!
  • Gewerbeanmeldung vorbereiten!

 

Unsere Dienstleistung:

Die TEAM GmbH bietet jungen Existenzgründern eine kompetente fachgerechte Beratung - auch in Teilbereichen - an und steht als Koordinator zur Verfügung!

    • Im Gründungsstadium

Je nach Bedürfnissen des Gründers führen wir folgende Überlegungen durch:

      • fachlichen und persönlichen Voraussetzungen des Gründers
      • Gründungskonzeption
      • Markt- und Wettbewerbsverhältnissen
      • Finanzierungsmöglichkeiten
      • Wirtschaftlichkeitsplanungen
      • Erarbeitung von konkreten Handlungsempfehlungen
      • Schwachstellenanalysen mit konkreten Verbesserungsvorschlägen, wenn es sich um Übernahme eines bestehenden Unternehmens handelt
    • Zukünftig

Die TEAM GmbH steht jungen Existenzgründern aber auch zukünftig als kompetenter Partner mit allen Dienstleistungsfeldern zur Verfügung, beispielsweise zu:

    • sämtlichen steuerlichen Fragestellungen
    • Organisation und Aufbau des betrieblichen Rechnungswesens (z.B. Planung, Kalkulation, buchführung, Controlling oder Mahnwesen)
    • sämtlichen betriebswirschaftlichen Aspekten
    • Existenzfestigungsüberlegungen

Das neue Firmenrecht schreibt Pflichtangaben auf Geschäftsbriefen für Einzelkaufleute und Personenhandelsgesellschaften vor (§ 37a, 125a HGB - neu), wie sie bislang nur für Kapitalgesellschaften und Personenhandelsgesellschaften ohne vollhaftende natürliche Personen vorgeschrieben sind.

Für Einzelkaufleute und alle OHG und KG ist die Angabe

  • der Firma einschließlich der Rechtsform,
  • des Ortes der Handelsniederlassung bzw. des Sitzes,
  • des Registergerichts und
  • der Handelsregisternummer

obligatorisch.

Das gilt erstmals auch für Partnerschaftsgesellschaften (§ 7 Abs. 4 PartGG - neu - i.V. mit § 125a Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 HGB).

Vordrucke von Geschäftsbriefen und Bestellscheinen, die diesen Vorschriften nicht entsprechen, dürfen nach Art. 39 EGHGB noch bis zum 31. Dezember 1999 aufgebraucht werden.